Katholische Kirche 

Spremberg

St. Benno

Katholische Kirche 

Döbern

Corpus Christi

Katholische Kirche 

Forst

Heiligstes Herz Jesu

Katholische Kirche 

Schwarze Pumpe

St. Michael

Katholische Kirche 

Bloischdorf

St. Josef

im 14. Jh.,

möglicherweise auch früher, entstand die Dorfkirche in Bloischdorf, ein Ziegel-, Raseneisenstein- und Findlingsbau. Damit ist sie die älteste Landkirche im Altkreis (früheres Archepresbyterat) Spremberg.
Bloischdorf gehörte neben Groß Buckow, Stradow, Jessen, Groß Luja, Graustein und Hornow zur Pfarrei Spremberg.

im 16. Jh.,

der Reformationszeit wurde die Kirche evangelisch.

1668

wurde Bloischdorf in Auswirkung des Westphälischen Friedens zum Fürstentum Sagan (katholisch) geschlagen. Damit wurde die Kirche wieder katholisch nach dem Grundsatz des Augsburger Religionsfriedens von 1555: Cujus regio, eius religio (wesen Land, dessen Religion). Die Bewohner blieben evangelisch. Der ev. Pfarrort für Bloischdorf wurde Graustein.

1861

Gründung der Pfarrei Muskau (gehörte zum schlesischen Dekanat Priebus). Zur Pfarrei gehörte der Ostkreis von Spremberg mit Friedrichshain, Dubrauke und Bloischdorf.

1869

wies der Breslauer Fürstbischof Bloischdorf Spremberg zu und wollte Muskau eine Entschädigung zahlen. Der Priebuser Erzpriester Hübner bat den Bischof, Bloischdorf bei Muskau zu belassen und Spremberg die Entschädigung zu bezahlen.

1870

Gründung der Pfarrei Spremberg. Dazu gehörte der Kreis Spremberg mit Ausnahme Bloischdorfs.
Der Muskauer Pfarrer musste einmal im Jahr in Bloischdorf Gottesdienst feiern. Dies geschah am Fest Christi Himmelfahrt. Da es in Bloischdorf keine Katholiken gab, lud man die der umliegenden Orte dazu ein.

1947

gestaltete die Diözesanjugendseelsorge des Erzbischöflichen Amtes Görlitz (Rest des Erzbistums Breslau) eine Jugendwallfahrt für die Gemeinden der Umgebung (Spremberg, Muskau, Weißwasser, Döbern, Forst).

 

Aus den Jugendtagen haben sich sehr schnell Familientage entwickelt, da neben den Jugendlichen die Älteren, die bereits vor dem Krieg nach Bloischdorf kamen, und die inzwischen verheirateten jungen Leute an diesen Gottesdiensten teilnahmen.

ab 1972

wurden und werden auch noch heute nach diesen Gottesdiensten die Fahrzeuge gesegnet.

ab 1969

fanden die Familientage am Sonntag nach Christi Himmelfahrt statt; die Jugend traf sich am von W. Ulbricht gestrichenen Feiertag abends in Bloischdorf.

1991

nach Wiedereinführung des gesetzlichen Feiertages Christi Himmelfahrt, wurde die fünfzigjährige Gottesdiensttradtion wieder an diesem Tag begangen.

1997

50 jähriges Jubiläum der Dekanatstage in Bloischdorf mit historischem Ton-Dia-Streifen.

2000

1. Januar: Bloischdorf gehört wieder zur katholischen Pfarrei Spremberg.

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